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Maket

Spezialist
★★★★☆3.8basierend auf unserem Test
Generatives DesignKI-Grundrissplanung
7.0
Features
8.0
Benutzerfreundlichkeit
5.5
DSGVO
7.5
Preis-Leistung
FlinKI Redaktion · Mai 2026

Was ist Maket.ai?

Maket.ai ist ein Produkt der Maket Technologies Inc. aus Montreal, Kanada. Das Unternehmen wurde 2019 von Patrick Murphy (CEO), Stéphane Turbide (COO) und Simon Vallée (CPO) gegründet, der Marktstart erfolgte 2023, das Team umfasst rund 14-15 Mitarbeitende. Maket ist Alumni des Techstars Montreal AI 2021-Programms und kooperiert mit Mila (Quebec AI Institute) sowie IVADO und Polytechnique Montréal bei der Entwicklung der generativen Algorithmen.

Die Finanzierung beläuft sich kumuliert auf über 4 Mio. CAD, die jüngste Seed-Runde im Oktober 2025 brachte 3,4 Mio. CAD unter Lead von Amiral Ventures. Seit März 2025 besteht eine strategische Partnerschaft mit Lib Work in Japan: das erste 3D-gedruckte Wohnhaus mit Maket-KI-Designebene wurde im Juli 2025 in Kumamoto fertiggestellt.

Kernfunktion ist generative KI für Wohnbau-Grundrisse aus Natural-Language-Prompts. Stand Mai 2026 läuft die Beta von Maket 2.0 mit neuem Generator, Chat-basierter Bearbeitung und höher aufgelösten Renderings. Die Vorgängerversion hatte laut Anbieter über 1 Mio. registrierte Nutzer.

Wichtig für die DSGVO-Bewertung: Maket nutzt eigene Modelle, kombiniert mit OpenAI und Google als Third-Party-AI-Provider. Beide sind explizit in der Privacy Policy genannt.

Für wen ist Maket geeignet?

Klare Empfehlung:

  • Architekturbüros mit 1 bis 5 Mitarbeitenden und Wohnbau-Schwerpunkt (Einfamilienhaus, kleine Mehrfamilienhäuser, Sanierungsprojekte)
  • Variantenexploration in den Leistungsphasen 1 und 2 HOAI bzw. LPH 1-3 nach Honorarordnung Architekten AT
  • Wohnbauträger und Developer in der Akquisitionsphase eines Grundstücks
  • Architekturstudenten und Lehre

Klar nicht geeignet:

  • Gewerbe-, Industrie- oder Sonderbau (Schule, Spital, Hotel, Industriehalle)
  • Einreichplanung in AT, DE oder CH
  • Büros mit ISO 27001 oder SOC 2 Type II Procurement-Pflicht
  • Tragwerksstatik, HKLS-Auslegung, Detailplanung

KI-Funktionen im Detail

Inputs

Natural-Language-Prompt, Stil-Presets (Modern, Traditional, Craftsman, Mediterranean, Contemporary), Raumprogramm mit Minimal- und Maximalflächen, Adjazenzregeln, Geschosszahl 1 bis 4, grobe Grundstücksform und optional Referenzbilder. Prompts auf Deutsch funktionieren, die UI bleibt aber Englisch.

Outputs

2D-Grundrisse mit Raumlabels, Bemaßung, Wänden, Türen, Fenstern und Möblierungs-Stubs. 3D-Visualisierung mit Kamera-Steuerung. Photorealistische Renderings über die Restyle-Funktion. Export als PDF, JPEG und DXF. DWG-Export ist offiziell als coming soon markiert. Kein IFC, kein RVT, kein PLN/ArchiCAD-Native.

Maket Copilot (Regulatory Assistant)

Nutzer laden eigene Zonierungs-PDFs hoch und stellen Plain-Language-Fragen dazu. Die KI interpretiert das hochgeladene Dokument, hält aber keine eigene Datenbank lokaler Baurechte vor. Funktioniert technisch auch mit deutschsprachigen Dokumenten (LLM-Backend mehrsprachig). Die Genauigkeit ist juristisch nicht belastbar — wer einen verbindlichen Compliance-Check braucht, ist beim Ziviltechniker oder bei der Behörde besser aufgehoben.

Maket 2.0 Beta-Features (Stand Mai 2026)

Chat-basierte Plan-Edits, Material-Takeoffs angekündigt, HVAC-Planung angekündigt, Zoning-Code-Verifizierung angekündigt. Der reale Auslieferungsstand schwankt zwischen Pressemitteilungen und Produktwirklichkeit. Free-Tier-Test vor Geschäftsentscheidung empfohlen.

Detailtiefe (kritisch betrachtet)

Wände, Türen und Fenster werden platziert, Bemaßung wird beigegeben. Mauerstärken werden als Liniensymbol angedeutet, nicht als bauphysikalisch korrekter Aufbau mit Dämmung, Hinterlüftung und Putzaufbau. Die Adjazenzlogik funktioniert gut für Wohnungsprogramme, aber die KI kennt weder Süd-Morgensonne im Juli noch Stellplatzpflichten in Wien. 3D-Views sind rough und nicht ohne Nachbearbeitung kundentauglich. Die Furniture-Library wird in einschlägigen Reviews als basic kritisiert.

✅ Vorteile
+ Sehr niedrige Einstiegshürde (Free-Tier ohne Kreditkarte, 20 USD/Mo für Plus)
+ Schnelle Variantenexploration (3-4 spatially-kohärente Optionen in ca. 45 Sekunden)
+ Chat-basierte Plan-Edits in Maket 2.0
+ Browser-only, kein Setup, mehrsprachige Prompts möglich
+ EU-Adäquanzstatus Kanada (renewed Januar 2024)
+ Realistische Stundeneinsparung in LP 1-2 / LPH 1-3: 3-5 h pro Projekt
⚠️ Nachteile
− Keine Kenntnis lokaler AT-/DE-/CH-Bauordnungen, kein OIB, keine ÖNORM
− Englische UI ohne Deutsch-Localization
− Output nicht client-ready ohne Nachbearbeitung
− DWG-Export noch coming soon, kein IFC, kein RVT-Roundtrip
− Keine ISO 27001, kein SOC 2 öffentlich
− Credit-Modell verbrennt bei Trial-and-Error schnell Monatsbudget

Österreich-Tauglichkeit

Das ist die Hauptschwäche. Maket kennt weder OIB-Richtlinien noch Wiener Bauordnung, NÖ-BauO oder ÖNORM, kein WBFG. Der Regulatory Assistant arbeitet ausschließlich gegen selbst hochgeladene Zonierungs-PDFs, kein Live-Code-Datenbank-Abgleich. Keine Deutsch-UI (Englisch only). Keine OIB-Mindestraumhöhen, kein AT-Stellplatzschlüssel, keine Abstands- oder Dachneigungsregeln nach Bebauungsplan.

AT-Reverse-Charge mit UID via Stripe-Checkout ist grundsätzlich möglich, sollte aber vor Abo-Abschluss verifiziert werden. Maket selbst publiziert dazu keine FAQ.

Öffentlich dokumentierte Erfahrungsberichte von österreichischen Architekturbüros oder Bauträgern zu Maket gibt es Stand Mai 2026 nicht.

Ehrliche Einschätzung: Maket ist kein DACH-natives Tool. Sinnvoll bleibt es dort, wo lokale Bauordnung noch keine Rolle spielt:

  • LP 1-2 HOAI bzw. LPH 1-3 nach HOA-AT (Grundlagenermittlung, Vor- und Frühentwurf)
  • Variantenstudien für Kunden-Pitches
  • Schnell-Feasibility für Bauträger in der Akquisitionsphase
  • Wirtschaftlichkeitsskizze zur Grundstücksbewertung (Mengenermittlung ist in der 2.0-Roadmap, aber nicht zertifiziert für AT-Kalkulationsstandards)

Wer Einreichplanung in Wien oder NÖ aus Maket-Output erwartet, scheitert. Punkt. Die Finalisierung muss in ArchiCAD, Vectorworks oder Revit erfolgen, mit verbindlichem Check gegen OIB-RL 1-6 und Bebauungsplan.

DSGVO und Datenschutz

Die Privacy Policy wurde zuletzt am 29. September 2025 aktualisiert. Maket nennt explizit GDPR, UK-GDPR, Schweizer FADP, PIPEDA, Quebec Law 25 und CCPA/CPRA.

EU-Adäquanzbeschluss Kanada: Die Europäische Kommission hat am 15. Januar 2024 die Adäquanzentscheidung für Kanada erneuert. Damit ist die Übermittlung personenbezogener Daten aus der EU an Maket selbst grundsätzlich ohne Standardvertragsklauseln zulässig.

Aber: Maket nutzt Subprozessoren in den USA (Stripe für Billing, Google Cloud für Hosting, OpenAI für Text- und Designgenerierung). Diese US-Empfänger müssen am EU-U.S. Data Privacy Framework teilnehmen oder über SCC angebunden sein. Eine konsolidierte, öffentliche Subprozessor-Liste ist auf maket.ai nicht prominent verlinkt.

Das DPA wird in der Privacy Policy referenziert (bei Konflikt mit der Policy überwiegt das DPA für Customer Personal Data). Das Template ist aber nicht öffentlich zum Download. Vor Vertragsabschluss schriftlich anfordern (hello@maket.ai). Vertiefend zu AVV-Anforderungen bei KI-Anbietern: /ratgeber/avv-ki-anbieter.

Personenbezogene Daten umfassen Account-Daten, Billing-Daten (via Stripe), Projekt-Content (hochgeladene Grundrisse, Bilder, Annotationen, AI-generierte Layouts) und Telemetrie. Maket weist explizit darauf hin, special-category Daten nicht in Plänen oder Files hochzuladen.

KI-Training: Die Privacy Policy formuliert zweischneidig. Hochgeladene oder generierte Artefakte werden verwendet, um den Workspace bereitzustellen, und können nach Anonymisierung oder Aggregation zur Verbesserung der Maket-KI-Modelle genutzt werden. Maket versichert, keine identifizierbaren User-Inhalte zum Training von Third-Party- oder General-Purpose-KI-Modellen ohne Einwilligung zu nutzen. Ein expliziter Opt-out-Mechanismus ist nicht klar dokumentiert.

Zertifizierungen: Keine ISO 27001, kein SOC 2 Type II, kein ISO 42001 öffentlich nachweisbar. Für Enterprise-Bauträger oder ISO-zertifizierte Büros in Procurement-Due-Diligence ist das ein Showstopper.

Kontakt: info@maket.ai bzw. hello@maket.ai. Kein dedizierter Data Protection Officer mit eigener E-Mail in der Policy genannt.

Preise

Tarif Preis monatlich Credits Floors Renderings
Free 0 USD (0 €) 50 Single-Floor Standard
Plus 20 USD (~17 €) 300 bis 4 HD
Topup-Pack ab 10 USD (~8,50 €) +150 n/a n/a
Enterprise auf Anfrage individuell individuell individuell

Wichtiger Hinweis: Reviewseiten wie illustrarch oder SourceForge zitieren noch alte Tarife (Pro 30 USD/Monat, Studio 79 USD/Monat). Die offizielle Pricing-Page von maket.ai kennt im Mai 2026 nur Free, Plus, Topup-Pack und Enterprise.

Credit-Logik im Beispiel: 300 Plus-Credits entsprechen etwa 15 Etagen oder 30 Renderings oder einem Mix davon pro Monat. Reicht für 3-5 typische Wohnbau-Konzeptphasen.

Rechenbeispiel Architekturbüro in Wien: Ein 3-Personen-Büro generiert mit Maket Plus in zwei Stunden acht Layout-Varianten mit Innenraum-Restyle und 3D-View. Im Kundentermin werden drei favorisierte Optionen gezeigt. Die finale Auswahl wird in ArchiCAD oder Vectorworks detailgetreu nachgebaut und gegen OIB-RL 1-6 und NÖ-BauO geprüft. Eingesparte Zeit gegenüber dem reinen CAD-Workflow: rund 4 bis 6 Stunden in der Frühphase. Bei einem Stundensatz von 95 €/Stunde entspricht das rund 400 bis 550 € pro Projekt. Das Plus-Abo (~17 €/Monat) refinanziert sich nach dem ersten Projekt.

Rechenbeispiel Wohnbauträger in Linz: Ein 1.800-m²-Grundstück wird geprüft. Mit Maket Plus werden in einer Stunde drei Apartment-Mix-Szenarien (8, 10, 12 Einheiten) generiert. Die Outputs ersetzen keine Bauträgerprüfung gegen WBFG, OIB und Bebauungsplan, liefern aber wirtschaftliche Indikation für die Akquisitionsentscheidung. Der Stellplatznachweis nach Wiener Garagengesetz oder NÖ-BauO muss manuell ergänzt werden.

Datenschutz und Sicherheit

Aspekt Details
Anbieter Maket Technologies Inc., Montreal (Kanada)
Serverstandort Kanada (Maket-Backend), USA (Subprozessoren)
EU-Adäquanz Ja, Kanada (renewed 15.01.2024 unter PIPEDA)
Subprozessoren Stripe (USA), Google Cloud (USA), OpenAI (USA)
AVV / DPA In Privacy Policy referenziert, nur auf Anfrage via hello@maket.ai
Zertifizierungen Keine ISO 27001, kein SOC 2 Type II, kein ISO 42001 öffentlich
Verschlüsselung TLS in transit, Cloud-Provider-Standards
Datenschutzbeauftragter Kein dedizierter DPO in der Policy genannt
KI-Training Anonymisierte oder aggregierte User-Artefakte möglich, kein klarer Opt-out
Special-Category-Daten Vom Anbieter explizit ausgeschlossen

Alternativen im Vergleich

Tool Preis ab Stärke ggü. Maket DSGVO
Autodesk Forma ca. 1.390-1.500 €/Jahr Umweltanalysen, Revit-Integration, Konzern-Backing mittel
Veras ca. 134 €/Jahr KI-Visualisierung mit Revit/SketchUp/Rhino-Plugins mittel
Phase0 80 €/Nutzer/Monat AVA, HOAI, Bautagebuch für DACH teilweise
Finch 3D ab 49 €/Monat Graph-Regeln, Two-Way-Revit (Stockholm/EU) hoch
ARCHITEChTURES Preis auf Anfrage Code-Compliance für Europa (Málaga/ES) hoch

Hinweis: Finch 3D und ARCHITEChTURES sind aktuell nicht im FlinKI-Bestand und daher hier nur als externe Vergleichspunkte genannt.

Fazit

Maket ist ein solides Pre-Schematic-Tool für DACH-Architekturbüros in der Frühphase und für Wohnbauträger in der Grundstücks-Akquisition. Das Plus-Abo (~17 €/Monat) refinanziert sich nach dem ersten Projekt, in dem Maket für Varianten-Pitches eingesetzt wird.

Was Maket nicht kann: Einreichplanung gegen AT-Bauordnung, OIB-Compliance-Check, Werkplanung, Tragwerksstatik. Wer das erwartet, wird enttäuscht. Wer Maket dagegen als Pre-Schematic-Companion versteht und die Outputs anschließend in ArchiCAD, Vectorworks oder Revit auf AT-Standard veredelt, gewinnt Zeit.

DSGVO-mäßig nutzbar (Adäquanz Kanada plus DPA-Hinweis), aber unter Enterprise-Niveau eines deutschen SaaS-Anbieters. Wer in Procurement-Audits SOC 2 oder ISO 27001 vorweisen muss, scheitert hier.

Hinweis: Alle Angaben basieren auf eigener Recherche (Stand: Mai 2026). Preise, Funktionen und Datenschutzbedingungen können sich jederzeit ändern. Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Siehst du einen Fehler? Schreib uns.

Häufige Fragen zu Maket

Was kostet Maket.ai im Mai 2026?
Der Free-Tier ist dauerhaft kostenlos mit 50 Credits pro Monat, Single-Floor und Standardauflösung, ohne Kreditkarte. Plus kostet 20 USD/Monat (umgerechnet etwa 17 € bei Kurs 1 USD = 0,85 €) und enthält 300 Credits, Multi-Floor bis 4 Stockwerke, HD-Exports und Chat-basierte Plan-Edits aus Maket 2.0. Topup-Credits ab 10 USD (~8,50 €) für 150 zusätzliche Credits, nur für Plus-Abonnenten. Enterprise-Preise auf Anfrage. Hinweis: Alte Reviewseiten zitieren noch Pro 30 USD/Monat und Studio 79 USD/Monat — die offizielle Pricing-Page kennt im Mai 2026 nur Free und Plus.
Kann Maket Einreichpläne für Österreich generieren?
Nein. Maket kennt weder OIB-Richtlinien noch ÖNORM, kein WBFG, keine Wiener Bauordnung oder NÖ-BauO. Mindestraumhöhen, AT-Stellplatzschlüssel, Abstandsregeln und Dachneigungsvorgaben sind dem Modell unbekannt. Maket-Output ist Pre-Schematic-Material für LP 1-2 HOAI bzw. LPH 1-3 nach Honorarordnung Architekten AT (Grundlagenermittlung, Vor- und Frühentwurf). Wer Einreichplanung in Wien oder NÖ aus dem Maket-Output erwartet, scheitert. Die Finalisierung muss in ArchiCAD, Vectorworks oder Revit gegen OIB-RL 1-6 und Bebauungsplan erfolgen.
Welche Exportformate unterstützt Maket?
Aktuell PDF, JPEG und DXF. DWG-Export ist offiziell als coming soon markiert (Stand Mai 2026). Kein IFC, kein RVT (Revit-Native), kein PLN (ArchiCAD-Native). Für Two-Way-Roundtrip mit Revit oder ArchiCAD ist Maket nicht ausgelegt. Wer das braucht, sollte Finch 3D oder Autodesk Forma evaluieren.
Ist Maket DSGVO-konform?
Strukturell DSGVO-mass, aber unter Enterprise-Niveau. Maket Technologies Inc. sitzt in Montreal, Kanada hat EU-Adäquanzstatus (renewed 15. Januar 2024). Damit ist die Übermittlung an Maket selbst ohne SCC zulässig. Aber: Subprozessoren in den USA (Stripe für Billing, Google Cloud für Hosting, OpenAI für Text- und Designgenerierung) erfordern DPF-Teilnahme oder SCC. DPA wird in der Privacy Policy referenziert, ist aber nicht öffentlich zum Download — vor Vertragsabschluss schriftlich anfordern (hello@maket.ai). Keine ISO 27001, kein SOC 2 Type II, kein ISO 42001 öffentlich nachweisbar. Für ISO-zertifizierte Büros in Procurement-Due-Diligence problematisch. Vertiefend zu AVV-Anforderungen: [/ratgeber/avv-ki-anbieter](/ratgeber/avv-ki-anbieter).
Maket vs Autodesk Forma vs Finch 3D — was passt für mein Büro?
Drei unterschiedliche Profile: [Autodesk Forma](/tools/autodesk-forma) ab ca. 1.390-1.500 €/Jahr ist Konzern-Backed mit Revit-Integration und Umweltanalysen, stärker für Quartiers- und Städtebau-Studien. Finch 3D ab ca. 49 €/Monat (nicht im FlinKI-Bestand) sitzt in Stockholm, bietet Graph-basierte Regelsysteme und Two-Way-Revit. Maket ab 20 USD/Monat (~17 €) ist günstiger und schneller für Wohnbau-Variantenstudien in der Akquise- und Konzeptphase, aber ohne lokale Bauordnungs-Intelligenz. Wer DACH-Compliance braucht, kombiniert Maket für Pre-Schematic mit ArchiCAD/Vectorworks/Revit für die Werkplanung.
Wie viele Plus-Credits brauche ich für ein typisches Wohnbau-Projekt?
300 Plus-Credits pro Monat entsprechen etwa 15 Etagen oder 30 Renderings oder einem Mix davon. Das reicht für 3-5 typische Wohnbau-Konzeptphasen. Bei intensivem Trial-and-Error mit vielen Variantenstudien sind Topup-Packs (10 USD / 150 Credits) sinnvoll. Topup-Credits laufen nicht ab und bleiben auch nach Cancellation des Plus-Abos im Account.
Kann ich Maket für Gewerbebau oder Sonderbau verwenden?
Nein, nur eingeschränkt. Maket ist klar auf Wohnbau ausgerichtet: Einfamilienhaus, Doppelhaus, kleine Mehrfamilienhäuser, Sanierung. Schulen, Spitäler, Hotels, Industriebau und gewerbliche Sonderbauten haben spezifische Programmanforderungen, Brandschutz-Logik und Erschließungsregeln, die Maket nicht abbildet. Für Sonderbauten ist Maket nicht das richtige Werkzeug, hier sind klassische CAD/BIM-Workflows mit ArchiCAD, Revit oder Vectorworks plus spezialisierte KI-Tools wie [Autodesk Forma](/tools/autodesk-forma) sinnvoller.